Bosch in Belgien
Freddy Derwahl

Bosch in Belgien

Thema: Der erste Ostbelgien-Roman

24,80 €
ISBN 978-90-5433-213-8
Format 23 cm x 15 cm
Umfang 336 Seiten
Verarbeitung Paperback, mit Umschlagklappen

Über dieses Buch

Albert Bosch, ein anarchischer Student, Chauffeur und Gärtnergehilfe aus Ostbelgien, ist auf der Suche nach „Heimat“. Seine Großväter kämpften für den deutschen Kaiser und den belgischen König. Sein Vater diente im Hitler-Deutschland als Zwangssoldat. Albert selbst wird von Altersgenossen als Landesverräter, Beutebelgier und „boche“ beschimpft. Seinem Staat misstraut er. Seinen Lehrern glaubt er nicht. Seine Bekannten sind Säufer und vaterlandslose Gesellen.

Zufällig erhält er einen Aushilfsjob bei einem gescheiterten Senatskandidaten. Doch Brüssel bleibt eine Hauptstadt auf Distanz. Um die Autonomie der deutschsprachigen Minderheit toben heftige Kleinkriege. Großdeutsche Finanziers tauchen auf und ab. Bosch gammelt zwischen den Grenzen. Dann erscheint im Eupener Kirmestrubel eine Frau. Sein an sie gerichteter erster Satz lautet: „Ich habe mich in Sie verliebt, Madame.“

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